Wedding Cup 2003
12.-13. April 2003

Schon seit Jahren ist der "Wedding Cup" für uns ein Highlight zu Saisonbeginn. So auch in diesem Jahr. Bei über 20 Grad (Freitag morgens lag bei uns noch Schnee) kämpften wir nicht nur um Punkte, sondern auch um wichtige Erfahrungen für die kommende Bundesligasaison.

Der Platz war, wie auch in den vergangenen Jahren, wieder in hervorragender Qualität und es war sogar Gras zu sehen. Größere Schürfwunden deuteten daher nur daraufhin, das einige noch an Techniktraining ansteht.

Am ersten Tag erreichten die Männer das Viertelfinale "verschenkten" dann aber den sicheren Sieg an Essenrode. Den einen Punkt hätten wir einfach nicht schenken dürfen, aber is nu mal so! Daher sind wir früh rausgeflogen und konnten in Ruhe beobachten wie die Schweizer Kleinholz aus unserem Viertelfinalgegener machten.

Während unsere Damen noch einige Spiele absolvieren mußten, begannen unsere Herren langsam damit sich auf die abendliche Faustballfeier einzustimmen. Dies führte zu einer absoluten Premiere in der Geschichte der Faustballabteilung. Der einzige der noch hätte fahren (ich) können/dürfen, übernachtete in der Sporthalle und mußte gar nicht mehr in Hotel. Gott sei Dank konnte noch ein Fahrer aufgetrieben werden.

Zur Party ging es dann zu Fuß. 10 Minuten mit dem Auto, 40 Minuten zu Fuß(Ich eine Minute/Die Halle war direkt neben der Aula). Das Essen wurde den zahlreichen Anwesenden als Bufett serviert und es war richtig gut. Irgendwann begannen die Berliner mit der Tombola und unsere Caro wurde als Glücksfee auserkoren. Glück für die anderen, Pech für uns. Caro war der Meinung, dass das ganze nur dann fair wäre, wenn sie nur Lose der anderen Teams ziehen würde. Und so freuten sich Schönberg, Asberg und viele andere.

Die Party wurde dadurch aber nicht großartig behindert und so drehten die Schülper Stück für Stück auf. Direkt am Nachbartisch saß der Alkoholvernischtungstrupp vom TV Asberg und testete die maximale Belastbarkeit des menschlichen Körpers aus.Für einige mit einem verherenden Ergebnis. Die Bilder des Elends findet Ihr unten!

Je besser die Stimmung, um so hübscher die Gäste. :-) Nicht nur die Waschbretter eines mir unbekannten Vereines entblätterten sich, sondern auch unserer Höpken Heiko (Name von der Redaktion geändert) bereicherte das Abendprogramm mit einem erotischen Oberkörperstrip.

Selbst DJ Jens, der mehrfach zum Ende der Veranstaltung drängte, konnte mit diversen "Rausschmeißern" die Stimmung nicht bremsen. Dann aber war das Ende doch erreicht. Während Markus noch feststellen mußte, dass in Berlin Plastikstücke in der Doppelwopper eingebaut werden, konnte ich bereits auf den Hallenboden einer Berliner Sporthalle testen.

Am nächsten Morgen war dann alles wieder gut. Nur nicht für einen. Denn während eine kleine Gruppe Schülper Faustballer sich am Frühstück labte, suchte ein einzelner Schülper die Frühstücksmarken. Pech, kann man mal verlieren. A pro pro verlieren. Verloren ging auch der Überblick. Denn als der erste Gegner (Unsere Landeskollegen aus Mölln) schon auf uns warteten, genossen wir noch das Frühstück. (Brille Fielmann). Aber nicht nur das ging schief. Der am Vortag supersichere Faustballdebütant Stefan konnte seine Leistung vom Vortag unter Alkoholeinfluss leider nicht reproduzieren und reihte sich damit nahtlos in das restliche Team ein.

Nur unsere Zic, äh Damen konnten eine zweiten Platz hinter dem TuS Wakendorf erreichen und retteten damit ein wenig die Schülper Faustballehre, während die Männer bereits in der Vorrunde ausschieden.


Fazit : Viel Erkenntnis für die Buligasaison bekommen, Gut gefeiert und fantastische Einblicke in "Lord of the Dance" erhalten.