
Denkbar knapp unterlagen die Schülper Faustballzwerge dem TSV Wiemersdorf im Finale der Landesmeisterschaft mit 20:19.
Die Schülper boten zuvor eine eher durchschnittliche Leistung, wobei sich besonders das fehlen der Abwehrspielerin Maike Buddelmann bemerkbar machte. Erst im Finale zeigte die Mannschaft den rund 120 Zuschauern ihr wahres Können. Begeistert waren die Kinder schon von der Namensvorstellung der Finalteilnehmer, die dem Spiel den richtigen Flair gab.
Leider schlichen sich gegen die stark spielenden Wiemersdorfer immer wieder kleine Abstimmungsprobleme ein, so dass Wiemersdorf sich im Verlauf des Spieles mit 5 Punkten absetzen konnten. Das Spiel war eigentlich schon zu ungunsten der schülper entschieden, da drehte sich plötzlich das Blatt. Die Wiemersdorfer brachen ein und die Schülper kamen Punkt um Punkt heran. Beim Ausgleich drehte sich das Blatt wieder. Schülp agierte übernervös und Wiemersdorf konnte wieder davon ziehen. Das Spiel erschien erneut entschieden. Die Schülper riskierten nun alles und schlossen die Angriffe immer nach zwei Stationen (Meist über Kim Reimers – Christian Frick) ab. Das Risiko wurde belohnt und der Ausgleich bei 19:19 wieder hergestellt.
Wenige Sekunden vor Schluß entschied Schlagmann Christian Frick dann das Spiel gegen seine Mannschaft, als er bei einem Spielstand von 19:19 überhastet den Punkt suchte und dabei den Ball deutlich unter der Leine hindurchspielte. Knapper kann ein Finale wohl nicht enden.
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